Berufliches Gymnasium
Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Sozialpädagogik
Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Ökotrophologie
Inhalte
Das Berufliche Gymnasium als gymnasiale Oberstufe besteht aus zwei Phasen:
Die Einführungsphase in Klasse 11 und die Qualifizierungsphase, die die Schuljahre 12 und 13 umfasst.
Der Unterricht in der Einführungsphase findet im Klassenverband statt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten verstärkt in Teams oder an Projekten, deren Inhalte sich an beruflichen Handlungsfeldern orientieren. Der Unterricht fördert die Fähigkeit und Bereitschaft zu selbstständigem Lernen und vermittelt Methodenkompetenz, so dass eine kompetente Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler angestrebt wird.
Die Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) hat die Zielsetzung, auf die Qualifikationsphase vorzubereiten. Eine besondere Aufgabe der Einführungsphase besteht darin, die fachbezogenen Kompetenzen in den fortgeführten allgemeinbildenden Fächern wie z.B. Deutsch, Englisch und Mathematik unterschiedlich vorgebildeter Schülerinnen und Schüler zu festigen, zu erweitern und zu vertiefen.
Im Unterricht der so genannten Profilfächer wie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Berufliche Informatik, insbesondere jedoch in den Fächern Ökotrophologie bzw. Pädagogik-Psychologie erlangen die Schülerinnen und Schüler grundlegende berufsbezogene Kompetenzen, auf denen der vertiefende Unterricht während der Qualifikationsphase aufbaut.
Die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifizierungsphase) bilden eine pädagogische Einheit und enden mit der Abiturprüfung. Die Leistungen aus beiden Schuljahrgängen und die Leistungen aus der Abiturprüfung gehen in die Gesamtqualifikation für das Abitur ein.
In der Qualifizierungsphase wird zwischen Fächern auf grundlegendem Anforderungsniveau und Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau unterschieden.
Unterricht auf grundlegendem Anforderungsniveau dient dazu, grundlegende Sachverhalte, Erkenntnisse und Methoden in einem Fachgebiet zu vermitteln sowie Fähigkeiten zu entwickeln und Fertigkeiten einzuüben.
Unterricht auf erhöhtem Anforderungsniveau dient in besonderem Maße der allgemeinen Studienvorbereitung und führt in wissenschaftliche Methoden, Fragestellungen und Reflexionen ein.
Vor Eintritt in die Qualifizierungsphase legen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen möglicher Kombinationen fest, welche beiden Fächer sie neben Ökotrophologie oder Pädagogik-Psychologie auf erhöhtem Anforderungsniveau belegen wollen.
Nach Beendigung des zweiten Schulhalbjahres des 13. Jahrgangs findet das Abitur mit den Prüfungen in den fünf Prüfungsfächern statt.
Organisation
Das Berufliche Gymnasium ist eine Vollzeitschule.
In der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) ist sowohl im Schwerpunkt Ökotrophologie wie im Schwerpunkt Sozialpädagogik ein Praktikum vorgesehen.
Während das Praktikum in Ökotrophologie 80 Stunden umfasst, sind im Schwerpunkt Sozialpädagogik 160 Stunden Praktikum vorgesehen, da das Praktikum im Schwerpunkt Sozialpädagogik berufsqualifizierend ist (siehe „Doppeltqualifizierung“).
Zugangs-voraussetzung
Voraussetzung für den Besuch eines Beruflichen Gymnasiums ist die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, der Erweiterte Sekundarabschluss I bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand.
Dieser kann an allen Schulformen des Sekundarbereichs I sowie durch den erfolgreichen Besuch bestimmter Schulformen der berufsbildenden Schulen erworben worden sein.
Abschluss
Folgende Abschlüsse können im Beruflichen Gymnasium erreicht werden:
Allgemeine Hochschulreife
Die Allgemeine Hochschulreife wird bei Zulassung zur und erfolgreichem Abschluss der Abiturprüfung zuerkannt. Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium in allen Bundesländern und unter den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen in allen Studienfächern.
Schulischer Teil der Fachhochschulreife
Der schulische Teil der Fachhochschulreife kann frühestens am Ende der Jahrgangsstufe 12 erworben werden. Für den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife sind bestimmte Leistungen nachzuweisen.
Berufliche Qualifikation zur sozialpädagogischen Assistentin bzw. zum sozialpädagogischen Assistenten - Doppeltqualifizierung
Neben den genannten studienqualifizierenden Abschlüssen können die Schülerinnen und Schüler im Schwerpunkt Sozialpädagogik zusätzlich einen beruflichen Abschluss erlangen. Hierzu sind bestimmte Leistungsvorgaben gegeben, die überwiegend während der Schulzeit im Beruflichen Gymnasium abgegolten werden. Lediglich 140 Stunden weitere Praxis sind außerhalb der Schulzeit abzuleisten.
In Kombination mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife kann durch den beruflichen Abschluss als sozialpädagogische Assistentin oder sozialpädagogischer Assistent nach Abschluss der Jahrgangsstufe 13 die Fachhochschulreife erworben werden.
Besonderheiten
Zusätzlich bieten wir
- eine Projektwoche in der Einführungsphase (11. Klasse)
- eine Projektwoche u. a. zur Berufs- und Studienorientierung in der 12. Klassen
- gleiche Startchancen, da alle Schüler*innen bei uns neu mit der Klasse 11 anfangen
- Wissensvorsprung bei anschließendem Studium oder einer Berufsausbildung in den Berufsfeldern Ökotrophologie, Gesundheit-Pflege, Sozialpädagogik, Lehramt, Psychologie
- Spanisch als 2. Fremdsprache
- ggf. eine Jahrgangsfahrt im 13. Schuljahr
Dokumente
Alle wichtigen Unterlagen finden Sie in unserem Downloadbereich.
DownloadsZuständiger Abteilungsleiter
Phillip Wolter
Abteilung C
Studienvorbereitende Bildungsgänge
0531 / 470 – 7996 E-Mail
phillip.wolter@braunschweig.de