Im Rahmen des Religionsunterrichts zum Thema Sucht und Schuld besuchte die Ausbildungsklasse Hauswirtschaft mit 14 Schülerinnen und Schülern verschiedene Gerichte in Braunschweig.

Am Landgericht fiel die geplante Verhandlung kurzfristig aus. Die Gruppe machte sich im Regen auf den Weg zum Amtsgericht, passierte dort die Taschenkontrolle und verfolgte eine Verhandlung wegen des mutmaßlichen Diebstahls eines Nackenschutzes, die mit einem Freispruch endete. Anschließend ging es zurück zum Landgericht — erneut durch die Sicherheitskontrolle, später sogar ein weiteres Mal.
Im Saal befanden sich neben der Richterin und der Staatsanwältin noch zwei Schöffen. Zu den zwei Angeklagten gehörten jeweils die jeweilige Verteidigung sowie eine Dolmetscherin bzw. ein Dolmetscher; außerdem waren vier Justizvollzugsbeamte im Saal präsent. Der Beginn der Verhandlung verzögerte sich. Die Vernehmung eines Zeugen zog sich über eine Stunde in die Länge.

Die gesamte Klasse war hochmotiviert und vollständig anwesend; besonderer Dank gilt der Ruhe und Disziplin.
Text und Bilder: Uta Haußmann





